b_450_300_16777215_00_images_1Damen_2017_18_rel1_1.jpgDie Wacker-Damen entschieden mit einer starken und konzentrierten Leistung das Hinspiel der Relegation zur Frauen Bundesliga gegen die Carinthians Spittal für sich. In der Tiroler Liga gab es nach dem letzten Saisonspiel die Meisterehrung.

Paukenschlag zu Beginn und versöhnliches Ende

Vor 250 Zuschauern ging am Samstag Teil 1 der Relegation zur Frauen Bundesliga über die Bühne. Und diese begann mit einem Paukenschlag, denn bereits in der 1. Minute gingen die Wackerianerinnen in Führung: Marin Fujisawa führte einen Freistoß aus, den Sarah Schwaninger mit einem herrlichen Flachschuss ins linke Eck vollendete. Die Schwarz-Grünen setzten nach und kreierten weitere gute Möglichkeiten. So wie in der 12. Minute, als nach einer schönen Kombination über Maria Hasler und Lisa Appel Shio Tomari zum Abschluss kam. Doch die starke Spittal-Torfrau Winkler konnte sich ebenso auszeichnen, wie sechs Minuten später. Da fing Kapitänin Eva Maria Dengg einen Vorstoß der Gegnerinnen ab und leitete den Konter ein. Miriam Hochmuth steckte auf Tomari durch, deren Querpass Lena Triendl im Strafraum fand. Diese brachte den Ball aber nicht an der Torfrau vorbei. Die erste gefährliche Aktion der Gäste geschah nach einem Freistoß in der 22. Minute, als FCW-Schlussfrau Jasmin Pal einen Flachschuss von Spittal-Goalgetterin Grossgasteiger aus der Ecke fischte. Aus dem anschließenden Eckball erwuchs die zweite Chance der Kärntnerinnen, doch auch beim Abschluss von Ganzer war Pal zur Stelle. Danach bat Schiedsrichterin Biljana Iskin zur Trinkpause, die bei den hohen Temperaturen dankbar genutzt wurde. Im Anschluss kam Wacker Innsbruck zu weiteren guten Chancen, doch sowohl Schwaningers Kopfball und Haslers Sturmlauf als auch Hochmuths Abschluss konnte die Torfrau parieren. In der Nachspielzeit trafen die Wackerianerinnen dann doch noch einmal ins Tor - leider aus Abseitsposition.

Auch in die zweite Hälfte starteten die Wacker-Damen gut. Kurz nach Wiederanpfiff drang Tomari in den Strafraum ein, ihr Schuss ging ins Außennetz. Spittal versuchte es mit mehreren Weitschüssen, da die starke Defensive um Johanna Morscher und Julia Appel nichts anderes zuließ, doch Pal war damit nicht zu bezwingen. Die Schwarz-Grünen zogen weiter ihr Spiel auf und zeigten guten Fußball. Spittals Torfrau hatte alle Hände voll zu tun, bewahrte ihr Team aber immer wieder mit starken Paraden vor einem höheren Rückstand. Die beste Chance in dieser Phase hatte Anna Innerhuber, doch ihr Abschluss wurde im letzten Moment noch abgefälscht. Danach brachte Trainer Masaki Morass mit der Einwechslung von Laura Hartlieb und Romina Suppersberger frischen Wind in die Partie. Und das Duo zeigte schnell, wozu es fähig ist. Suppersberger bediente Hartlieb, deren Schuss Torfrau Winkler noch parierte. Doch in der 81. Minute war es dann soweit: Nach einem Pass von Hochmuth setzte sich Hartlieb durch und spielte Suppersberger frei, die zum umjubelten 2:0 traf. Danach waren noch Chancen auf das dritte Tor vorhanden, die aber nicht genutzt wurden.

Fazit

Die Zuschauer bekamen ein Spiel auf gutem Niveau zu sehen, das die Wackerianerinnen verdient gewannen. Nur die Chancenauswertung ließ zu wünschen übrig. So bleibt im Rückspiel am kommenden Samstag, 18.30 Uhr, Goldeckstadion Spittal noch alles offen. Doch die "erste Halbzeit" der Relegation verlief vielversprechend.

Spieldaten:
ÖFB Frauen Bundesliga - Relegation
FC Wacker Innsbruck Damen - Carinthians Spittal 2:0 (1:0)
Samstag, 16.06.2018
Wiesengasse C
250 Zuschauer

FC Wacker Innsbruck Damen: Pal, Appel, Morscher, Dengg, Triendl (74. Hartlieb), Hochmuth (83. Karbon), Schwaninger, Tomari, Hasler (71. Suppersberger), Innerhuber, Fujisawa

Carinthians Spittal: Winkler, Hintermann, Santer, Grossgasteiger, Arthofer, Hristova, Lederer (76. Posegger, 92. Wegscheider), Knaller, Ortner, Baumann, Ganzer

Torfolge: 1:0 Schwaninger (1.), 2:0 Suppersberger (81.)

Verwarnungen: Dengg bzw. Hintermann, Ganzer

b_450_300_16777215_00_images_1Damen_2017_18_daII18.jpgFCW-Damen II: Knapper Sieg zum Abschluss

Ohne sechs Spielerinnen, die mit der Tiroler Auswahlmannschaft beim Coca-Cola Girls Cup in Mattersburg waren, bestritten die Wacker-Damen das letzte Tiroler Liga-Spiel in der Saison 2017/18. Die Ausgangslage war klar. Auf der einen Seite standen die Wacker-Damen, die bereits den Ligatitel in der Hand hatten, auf der anderen Seite die SPG Brixlegg/Rattenberg, die sich am letzten Spieltag noch im Abstiegskampf befand. Es entwickelte sich eine spannende Partie, in der die Wackerianerinnen über längere Phasen das Spiel machten und die SPG Brixlegg/Rattenberg eine tolle Moral zeigte. Vor allem Ex-Wackerianerin Cäcilia Metzler zeigte ihre Klasse. In der Anfangsphase übernahmen die Wacker-Damen die Initiative und gingen in der 10. Minute bereits in Führung. Sarah Spinn schickte Stefanie Pfleger in die Tiefe, die den Ball im Torraum querlegte. Elena Breitenberger schloss zur Führung ab. In der 22. Minute legte Tamara Rofner nach. Ihr Distanzschuss schlug knapp unter der Latte ein (2:0). Danach wurde die SPG Brixlegg/Rattenberg immer aktiver und setzte ein erstes Ausrufezeichen durch einen Lattenknaller von Metzler. In der 40. Minute war die Ex-Wackerianerin erfolgreicher. Metzler fing einen Rückpass ab, umspielte FCW-Torfrau Sofia Gabriel und schob zum Anschlusstreffer ein. Doch nur drei Minuten später gaben die Wacker-Damen in Person von Nora Both die passende Antwort. Unwiderstehlich drang sie in den gegnerischen Strafraum ein und erhöhte mit ihrem ersten Saisontor auf 3:1 (43.). Postwendend konnte Brixlegg/Rattenberg neuerlich verkürzen - und das durch eine Kopie des ersten Tors. Wieder wurde ein Rückpass abgefangen, diesmal traf Anna Moser (44.).

Die zweite Halbzeit verlief lange Zeit ereignislos. Beide Teams neutralisierten sich, Torchancen blieben Mangelware. In der 71. Minute zeigte Metzler ihre individuelle Klasse, die sie 10 Jahre lang in der Bundesliga ausspielen konnte. Mit ihrem Dribbling ließ sie mehrere Schwarz-Grüne hinter sich, drang in den Strafraum ein und erzielte den Ausgleichstreffer. Doch der Meister schlug noch einmal zu. Nach einem Eckball von Both sorgte Breitenberger mit einem lehrbuchmäßigen Kopfball für die Entscheidung (4:3, 75.). Kurz vor Schluss hatte Joanna Briese noch die Chance auf das fünfte Tor, doch ihr Schuss strich um Haaresbreite am Tor vorbei.

Fazit

Das letzte Spiel am Ende der Tiroler Liga Saison 2017/18 entpuppte sich als echtes Kampfspiel, das viel Spannung bot. Aufgrund des Chancenplus war es  ein verdienter Sieg, doch gleichzeitig muss der SPG Brixlegg/Rattenberg großes Lob für die Moral gezollt werden.

Nach dem Spiel wurden die Meistermedaillen von Peter Abfalterer, Bezirksobmann Innsbruck Stadt und Land West, an alle Spielerinnen und Betreuer übergeben. Die meisterliche Stimmung sorgte für unvergessliche Momente. Hierbei geht ein großer Dank an Clemens Riedlsperger und KitzSki, das Skigebiet in Kitzbühel und Kirchberg, der das einmalige Meister-T-Shirt organisierte.

Spieldaten:
Frauen Tiroler Liga, 18. Runde
FC Wacker Innsbruck Damen II - SPG Brixlegg/Rattenberg 4:3 (3:2)
Freitag, 15.06.2018
Wiesengasse B
30 Zuschauer

FC Wacker Innsbruck Damen II: Gabriel, Stor (60. S. Rieder), Rofner, Both, Pfleger, Briese, Breitenberger, Gmeiner, L. Rieder, Riedlsperger, Spinn

SPG Brixlegg/Rattenberg: Haid, Mayer, Eberharter, Unterberger (26. Metzler), Maier, Wentz, Zellner, Larch, A. Moser (65. S. Moser), Guggenberger, Brunner

Torfolge: 1:0 Breitenberger (10.), 2:0 Rofner (22.), 2:1 Metzler (40.), 3:1 Both (43.), 3:2 A. Moser (44.), 3:3 Metzler (71.), 4:3 Breitenberger (75.)

Verwarnungen: Gmeiner

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