Am Samstag führt die Reise der Damen des FC Wacker Innsbruck nach Graz zu Sturm. Ersatzgeschwächt ist man leider nach wie vor, so muss eine Feldspielerin als Torhüterin einspringen und kehrt mit einer deutlichen Niederlage nach Innsbruck zurück. Im Heimspiel können unsere Nachwuchshoffnungen gegen Rankweil trotz klarer Führung diese nicht ins Ziel bringen und müssen sich unglücklich geschlagen geben.

 

Tapfer gewehrt

Mit dem Ziel sich zu verbessern, gehen unsere Damen in das schwierige Auswärtsspiel gegen Sturm Graz. Die Schwarz-Weißen, in den ein wenig Schwarz-Grün in Person von Stefanie Enzinger und viel Neulengbach mit einigen Spielerinnen, die erst in der Sommerpause nach Graz gewechselt sind, steckt, versuchen vor allem mit hohen Bällen die Abwehr der Innsbruckerinnen und Lena Stockhammer, die das Tor hüten muss, unter Druck zu setzen. Lange Zeit gelingt das Vorhaben selbst mit flachen Bällen über die Seitengefährlich zu werden und sich so aus der Umklammerung der Grazerinnen zu befreien, gut. Eine unglückliche Szene führt knapp vor der Pause zum ersten Gegentreffer: Ungefähr 25 Meter vor dem Gehäuse ist die Schiedsrichterin von einem Ball getroffen worden, das Spielgerät landet ausgerechnet Stefanie Enzinger vor den Füßen, die aus circa 20 Metern genau trifft. Einige schöne Spielzüge haben die Damen des FC Wacker Innsbruck zu verzeichnen, bleiben aber vor dem Gehäuse leider zu ungefährlich.

Taktik geht nicht auf

Ähnlich wie in der ersten Halbzeit versuchen unsere wackeren Damen mit ihrer Spielanlage zum Erfolg zu kommen. Jedoch führt dann ein Abspielfehler zu einem Weitschuss von Claudia Wasser, der den zwei-Tore-Rückstand besiegelt. Auch die Grazerinnen bleiben ihrem Erfolgsrezept treu und forcieren die hohen Bälle. In der 60. Minute schließt Stefanie Enzinger einen Angriff über die Seite mit ihrem zweiten Treffer ab. Auch die Einwechslungen von Anna Luftensteiner, Johanna Morscher und Laura Hartlieb können keine entscheidende Wende erzwingen. Innerhalb von vier Minuten zerstören die Treffer von Daniela Tasch und Claudia Wasser jegliche Hoffnungen der schwarz-grünen Damen. Die Angriffe der Schwarz-Grünen enden leider meist am gegnerischen Sechszehner.

Fazit: Noch hat der „Trainereffekt“ in der Meisterschaft nicht die erhoffte Steigerung gebracht. Die jungen Spielerinnen, die für die Verletzten in die Bresche springen müssen, zahlen Lehrgeld. Nächste Woche daheim hofft man gegen Union Kleinmünchen auf Punktezuwachs.

Spieldaten:
ÖFB-Frauen Bundesliga, 6. Runde
Sturm Graz : FC Wacker Innsbruck 5:0 (1:0 )

Samstag, 26. September 2015, 14 Uhr, Walter Niedekofler Stadion Pachern , 65 Zuschauer
SR: Senka Omerhodzic

Sturm Graz: Gritzner, Kovacs, Wasser, Cancienne, Malle, Gatternig, Tasch (Schneider 77.), Celouch, Charwat (Wurzinger 62.), Naschenweng, Enzinger (Ebner 83.)

FC Wacker Innsbruck: Stockhammer; Bader, Suppan, Appel, Lackner, Triendl (Luftensteiner 61.), Morscher (Hochmuth 65.), Innerhuber, Iraschko (Hartlieb 65.), Kranebitter, Fischer

Torfolge:1:0 Enzinger (37.), 2:0 Wasser (55.), 3:0 Enzinger (60.), 4:0 Tasch (72.), 5:0 Wasser (76.)
Verwarnungen: keine

Gegen Rankweil reicht es nicht

In die Partie besser konnten die Spielerinnen des FC Wacker Innsbruck kommen und auch dadurch immer wieder gute Bälle nach vorne bringen, ohne jedoch eine zwingende Chance herauszuspielen. In der 34. Minute darf die Mannschaft von Katharina Pregartbauer jubeln. Anna Luftensteiner gewinnt einen Zweikampf im Mittelfeld, spielt auf Sarah Schwaninger, die die herauskommende Torhüterin umkurvt und dann in die Mitte spielt, wo Stefanie Pfleger nur mehr einschieben muss. In der Folge werden die Angriffe immer besser, ein weiteres Tor sollte in der ersten Halbzeit jedoch nicht gelingen.

In der zweiten Halbzeit haben auch weiterhin die Spielerinnen des FC Wacker Innsbruck mehr Ballbesitz und auch das 2:0 wartet nicht lange auf sich. Nachdem gut zur Grundlinie gezogen worden ist und die Torhüterin von Rankweil nur in die Mitte klärt, schießt Laura Hartlieb ein. Diese Führung dauert bis zur 76. Minute, als plötzlich die Gäste aus Rankweil den Anschlusstreffer erzielen. Ein Schlenzer aus 16 Metern landet im Tor. Mit diesem Anschlusstreffer geht ein Ruck durch die Mannschaft der Gäste und das Team des FC Wacker Innsbruck wird immer nervöser. Nach einigen Chancen, die auch von der eingewechselten FCW-Torhüterin Volina pariert werden konnten, muss man den Ausgleich hinnehmen. Carina Gasparini lässt Torhüterin Volina mit einem satten Schuss keine Chance. In der 85. Minute folgt dann das 2:3. Nachdem man sich selbst unter Bedrängnis gebracht hatte, indem man den Ball nicht aus dem eigenen Drittel schlägt, nutzt abermals Carina Gasparini eine Flanke zum Siegestreffer.

Fazit: Die Leistung insbesondere bis zur 70. Minute kann sich sehen lassen. Danach funktioniert teilweise nichts mehr und mit mancher Unkonzentriertheit bringt man sich selbst in Bedrängnis und somit um die Früchte einer prinzipiell guten Leistung.

ÖFB-Frauen 2. Liga Mitte/West, 5. Runde
FC Wacker Innsbruck 1b – Rankweil 2:3 (1:0)

Sonntag, 27. September 2015, 16 Uhr
Sportplatz Wiesengasse B, Innsbruck, 20 Zuschauer
SR: Tobias Moosbrugger

FC Wacker Innsbruck II: Riedlsperger (66. Volina), Innerhofer, Suppersberger, Pfleger, Rofner, Schwaninger (75. Stor), Nagele, Hartlieb, Vavruska, Luftensteiner (75. Kovac), Jele.

Rankweil: Aldlassnig, Schnetzer (76. Sachs), Fröhle, Campbell (66. Staffa), Seeberger, Schilcher, Kratzer, Gasparani (85. Wäger), Dibler, Metzler, Vonbrül.

Torfolge: 1:0 Pfleger (34.), 2:0 Hartlieb (52.), 2:1 Vobrül (75.), 2:2 Gasparani (80.), 2:3 Gasparani (85.)
Verwarnungen: keine bzw. Schilcher.

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