Gerhard Stocker in seinem ElementGerhard Stocker in seinem Element

Kurz vor der Generalversammlung am Freitag gab es beim 5. Wacker-Vereinsabend nur ein Thema: die geplante Aufnahme des Beirats in die Statuten des Vereins. Im Club 96 des Tivoli-Stadions diskutierten Vorstand und Mitglieder, Obmann Stocker rief dazu auf, die „historische Chance" zu nützen.
Stocker zuversichtlich

Gerhard Stocker, der zusammen mit seinen Vorstandskollegen Dr. Christian Kurz, Helmut Mutschlechner und Vorstandsmitglied in spe Johannes Marsoner, von der gleichnamigen Steuerberatungskanzlei, durch den Abend führte, gab sich erleichtert: „Wir haben in den letzten Jahren immer wieder gekämpft, die Sponsoren an einen Tisch zu holen. Jetzt haben wir die historische Chance, die Beziehung zwischen Verein und Sponsoren zu institutionalisieren." Stocker betonte, dass der FC Wacker Innsbruck bei Ablehnung der Statutenänderung nicht tot oder pleite sei, aber „es würde unsere Arbeit extrem erschweren. Wenn Wacker Innsbruck Profifußball betreiben will, ist dies nur mit dem Beirat möglich."


Der Sponsorenbeirat soll aus neun Personen aus acht Unternehmen bestehen. Alle Beiräte sind automatisch Mitglieder des Vereins und sind verpflichtet, zum Wohle des Vereins zu arbeiten. Rechtsreferent Christian Kurz erklärte, dass ein Beirat „in größeren Unternehmen, wie es der FC Wacker Innsbruck mit einem Millionen-Budget ist, nichts Aufregendes" sei und bei schlecht ausgeführter Kontrollpflicht sogar haftbar zu machen ist.


Wirtschaftsbeirat in Verantwortung

Helmut Mutschlechner strich heraus, dass die Verpflichtung der Sponsoren im Beirat im Gegensatz zu bisher viel höher sei und der Zugang des Sponsors zum Verein deshalb ein ganz anderer sein werde. So werde auch die Verbindung zu unserem Medienpartner künftig eine viel bessere sein, wenn der Sponsorenvertreter im Beirat selbst die wichtigen Entscheidungen innerhalb des Vereins mitträgt.


Die Skepsis und Bedenken vieler Mitglieder sei verständlich, wie Andrea Ranacher, Kommunikationsleiterin der Geschäftsstelle, angab, weil „wir vor einem Monat beim Vereinsabend noch ein ganz anderes Bild malten und dem Paket damals nicht zustimmen konnten. In diesem Monat ist viel passiert, jetzt haben wir eine ganz neue Situation. Die Hauptsponsoren sind künftig mit in der Verantwortung und Teil des Vereins. Mit diesem Mitspracherecht müssen und werden sie selbst für den Verein agieren."

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