Die Wacker-Vereinsabende bieten den Mitgliedern die Möglichkeit, in direkten Kontakt mit den Entscheidungsträgern zu tretenDie Wacker-Vereinsabende bieten den Mitgliedern die Möglichkeit, in direkten Kontakt mit den Entscheidungsträgern zu treten

Theo Grüner und Roland Ortner fanden sich vergangene Woche zum 14. "Wir sind Wacker"-Vereinsabend im Club 96 des Innsbrucker Tivoli-Stadions ein. Der Sportkoordinator und der Trainer der zweiten Mannschaft des FC Wacker Innsbruck referierten dabei unter anderem über das schwarz-grüne Ausbildungskonzept und stellten sich den zahlreichen Fragen der Wacker-Mitglieder.

"Wacker-Gefühl" transportieren

Theo Grüner betonte seine Freude, nach "kurzer Pause wieder die Aufnahme in die Wacker-Familie gefunden zu haben". Schwerpunkte seiner Arbeit sind unter anderem das Wacker-Ausbildungskonzept vom Kindergarten bis zur U12 sowie die Zusammenarbeit mit dem BNZ, um Kontakt zu den größten Tiroler Talenten herzustellen. Hier will Grüner die schwarz-grüne Philosophie verankern und ein "Wacker-Gefühl" transportieren. Der Kontakt zu den Spielern und den Eltern und die "Wertschätzung für den Spieler als Menschen" sollen dabei an die erste Stelle gereiht werden. Den Einwand, dass die Spieler der BNZ-Teams das Wacker-Wappen nicht auf ihren Dressen tragen, entgegnete Grüner damit, dass "die Spieler Wacker Innsbruck zwar nicht auf dem Leiberl, aber im Herzen tragen müssen."

Außerdem beschäftigt sich Grüner in seiner Funktion als Sportkoordinator in Zusammenarbeit mit den Trainern Walter Kogler und Roland Ortner mit der Kaderzusammenstellung der Kampf- und der zweiten Mannschaft. In der Transferpolitik laute das Ziel, jeden Spieler vor der Verpflichtung zwei- bis dreimal beobachtet zu haben und neben den physiologischen, taktischen und technischen Fähigkeiten des Spielers auch dessen Persönlichkeit kennen zu lernen. Hierfür soll mittels Scouting neben den Profiligen auch die Regionalliga West und die Tiroler Liga genau unter die Lupe genommen werden.

Talente fördern und fordern


Roland Ortner durfte als Trainer die Glückwünsche zum Herbstmeistertitel des FC Wacker Innsbruck II in der Tiroler Liga entgegen nehmen. Es war ihm jedoch vor allem ein Bedürfnis, die Bindung der Spieler zu ihrem Verein herauszustreichen. "Mit dem Wacker-Dress einzulaufen gibt den Spielern viel. Das Spiel im Tivoli-Stadion gegen Oberperfuss vor den vielen Zuschauern war eine tolle Geschichte. Mit jenen Spielern, die nicht zum Einsatz kamen, musste ich aber eine Woche Psychotherapie machen", meinte er schmunzelnd.

Großen Respekt äußerte Ortner vor jenen Spielern, die zwischen der ersten und zweiten Mannschaft "switchen", also in beiden Teams zum Einsatz kommen. Weiters strich er die Bedeutung heraus, wenn Profis der ersten Mannschaft den Kontakt zu den Talenten in der zweiten Mannschaft pflegen. "Sammy Koejoe hat beim Training vorbeigeschaut und den gesagt 'Jungs, ihr müsst noch mehr tun!'" Als Ziel nannte Ortner, dass sich jährlich ein bis zwei Spieler aus seiner Mannschaft in der Wacker-Kampfmannschaft integrieren können. In seinem Team steht die Förderung und Unterstützung der Talente im Vordergrund, aber "man muss sie auch fordern und ihnen vermitteln, dass sie jetzt an der Reihe sind."

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