Am Dienstag haben unsere Damen die Ehre gegn den deutschen Klub Vfl Wolfsburg, Vizemeister und Pokalsieger, zu testen. Gegen einen der erfolgreichsten Klubs treten die Schwarz-Grünen in Kössen an und können nur viel lernen. Finden sich in den Reihen der Wölfinnen doch so bekannte Namen wie Nadine Keßler, die europäische Fußballerin des Jahres und Weltfußballerin 2014 oder Alexandra Popp ihr Pendant in Deutschland. Doch beide Damen kämpfen derzeit mit Verletzungen.

 

Großer Respekt

Bei herrlichen Bedingungen legen die Wölfinnen sofort los wie die Feuerwehr und erzielen gegen unser junges und international völlig unerfahrenes Damenteam in den ersten zehn Spielminuten vier Treffer. Obwohl sich unsere Damen wehren, merkt man sofort den großen Unterschied zum deutschen Pokalsieger. In den schwarz-grünen Reihen fehlen unter anderem Daniela Iraschko-Stolz, die als weltbeste Schispringerin auch den Deutschen ein Begriff ist und die verletzten Eva-Maria Dengg und Lena Triendl. Doch langsam gewöhnen sich unsere Damen an das ungewohnt hohe Tempo, an die grandiose Passgenauigkeit und die großen Namen der Gegenspielerinnen. Obwohl die beiden bekanntesten Spielerinnen bei Wolfsburg fehlen, gibt es zum Beispiel mit Almuth Schult eine deutsche Nationalteamspielerin zu überwinden. Bis zur 31. Minute können weitere Gegentreffer mit vereinten Kräften und einigen Glanztaten unserer Torfrau Franziska Klotz verhindert werden. Sogar die eine oder andere schöne Aktion gelingt den Wackerdamen. Dann schlagen die auf Trainingslager in Walchsee befindlichen Gegnerinnen binnen drei Minuten noch zweimal zu und in der 43. Minute fällt der Treffer zum 7:0-Pausenstand.

Weiter lernen

Nach Seitenwechsel setzt sich die logische Überlegenheit der Wölfinnen fort. So manches heimische Profiteam der Herren könnte neidisch werden, blickt man auf den Betreuerstab des deutschen Vizemeisters. 13 Trainer und Betreuer stehen den Damen zur Verfügung, die auch in den verschiedenen Nachwuchsnationalteams zahlreich vertreten sind. In der 49. Minute fällt der achte Treffer für Grün-Weiß. Dann wird bei beiden Teams immer wieder gewechselt. Während die Wölfinnen nicht nur deutsche Nationalteamspielerinnen in ihren Reihen haben, sondern auch einige namhafte Legionärinnen wird so die Qualität eins zu eins ersetzt. Im Lager des FC Wacker Innsbruck erhalten auch einige ganz junge Spielerinnen die Chance, sich mit den Weltbesten zu messen. Sie machen ihre Sache wirklich engagiert und halten kräftig dagegen. Erst in der 74. Minute fällt das nächste Tor, dem zwei Minuten ein weiteres folgt. Jedoch bemühen sich unsere Damen sehr, der Torfrau wenigstens einmal das Nachsehen zu geben. In der gesamten Spielzeit wird sie immerhin viermal geprüft. In den letzten zehn Spielminuten fallen noch zwei schön herausgespielte Tore für die Deutschen. Natürlich geht der ungleiche Kampf mit 12:0 klar an den VfL Wolfsburg. Bedenkt man jedoch, dass dieses Team zweimal täglich trainiert und die meisten der Damen nur noch wenige Stunden in der Woche einem Beruf nachgehen, muss man unseren schwarz-grünen Amateuren ein großes Kompliment machen.

Fazit: Vor dem Spiel meint Trainer Stephan Glöckner: „ Unter 15 Gegentreffer ist brav“ und eine Spielerin fügt nach dem Match hinzu, noch nie eine so intensive Laufeinheit absolviert zu haben. Wichtig ist allerdings das nächste Meisterschaftsspiel, das am Samstag auswärts gegen den Aufsteiger aus Kärnten auf dem Programm steht.
Zum Abschluss des gelungenen Fußballaustausches genossen alle Beteiligten ein herrliches gemeinsames Essen. Dafür möchte sich die Damenabteilung des FC Wacker Innsbruck ganz herzlich beim deutschen Pokalsieger bedanken.

Spieldaten:
VfL Wolfsburg: FC Wacker Innsbruck 12:0 (7:0)
Dienstag 10. 8. 2015, 19 Uhr, Kaiserwinklarena, Kössen
SR: Daniel Filo

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