Im Rahmen der 21. Bundesligarunde gastierte heute der FC Trenkwalder Admira im Tivoli stadion Tirol. Gegen die Jungs von Didi Kühbauer musste der FC Wacker Innsbruck bei den ersten Saisonduellen jeweils Tore in der Nachspielzeit hinnehmen. Heute beim ersten Pflichtspiel im Jahr 2012 sollte diese Serie reißen und der erste volle Punktegewinn gegen die Südstädter eingefahren werden.
Wacker Innsbruck ging in FührungDie Innsbrucker ließen zu Beginn des Spiels den Ball in ihren eigenen Reihen laufen. In der vierten Spielminute prüfte Peter Hackmair den Gästetorhüter zum ersten Mal, aber sein Volleyschuss ging knapp am Tor vorbei. Die Admira tauchte nach fünf Spielminuten erstmals im Strafraum von Wacker Innsbruck auf, Hosiners Flanke klärte Innenverteidiger Svejnoha zur Ecke. Der Corner konnte von Dario Dakovic geklärt werden. In Minute 13 kam Jubel auf den Tribünen auf. Perstaller spielte einen Seitenwechsel auf den rechten Mittelfeldspieler Daniel Schütz der sich mit einem Hacken vorbei an seinem Gegenspieler in den Strafraum dribbelte und dann trocken zur Führung einschoss.
Chancen auf beiden Seiten
Die Admira drängte nach dem Gegentor auf den Ausgleich. Zunächst kam Thürauer frei zum Abschluss, Svejnoha blockte seinen Schuss von der Strafraumgrenze mit dem Oberschenkel. Die beste Ausgleichsmöglichkeit hatte Hosiner nach einem Fehler von Marco Köfler. Die Südstädter kamen über die linke Seite, Hosiner konnte nach 22 Minuten aus kurzer Distanz schießen, Safar klärte in höchster Not zur Ecke. In dieser Phase hatten die Gäste mehr vom Spiel und drückten die Männer von Walter Kogler in ihre Hälfte. Wacker Innsbruck gelang es nicht selber Chancen zu kreieren. Nach etwas mehr als einer halben Stunde zeigten sich die Schwarz-Grünen wieder vor dem Tor. Julius Perstaller hatte die große Möglichkeit die Führung auszubauen. Nach einer Flanke von Wernitznig kam der Stürmer im Strafraum zum Ball umspielte den Admira Keeper Tischler und setzte den Ball aus kurzer Distanz über das Tor. Das Spiel nahm Fahrt auf. Die Admiraner kamen über links und rechts, doch Safar hatte die Situationen fest im Griff. Wacker Innsbruck versuchte mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Vor der Pause verflachte die Partie ein wenig, ein Schuss von Marco Köfler, der heute als Linksverteidiger spielte, war die letzte nennenswerte Aktion vor dem Pausentee.
Wacker Innsbruck drückte auf das zweite Tor
Die Admiraner begannen nach Wiederanpfiff druckvoll. Hosiner prüfte Safar mit einem Schuss. Das Duell gab es gleich darauf erneut, als der Keeper ein kurzes Abspiel des Stürmers unterband. Nach neun Minuten in Halbzeit zwei hatte Wacker Innsbruck die erste gefährliche Aktion. Eine spanische Kombination, nach einem Freistoss von Merino auf den Kopf von Inaki Bea, landete in den Händen von Torhüter Tischler. 62 Minuten waren inzwischen gespielt, als Christopher Wernitznig auf der linken Seite seinen Turbo zündete und mit einem Solo sich Platz für eine Flanke verschaffte. Seine Hereingabe verfehlte der eingewechselte Burgic nur knapp. Schon in der nächsten Aktion wirkte der Slowene als Vorbereiter, als er einen Zuckerpass von Merino gut mitnahm und in den Strafraum eindrang. Der Ball wurde kurz gespielt, doch Hackmair kam nicht an den Pass. Kurz wurde auf Handspiel reklamiert, Schiedsrichter Dintar ließ weiterlaufen, Dakovic kam zum Schuss und verfehlte nur knapp.

Es wurde noch einmal spannend
Im Gegenzug arbeiteten sich die Südstädter einen Eckball. In einem Getümmel kam ein Admiraner an den Kopfball, der aus kurzer Distanz über das Tor ging. Knapp 20 Minuten vor dem Spielende war der Ball ein weiteres Mal im Kasten der Gäste. Nach einer Ecke kam der Ball zu Dakovic der im Zweikampf mit Tischler das Spielgerät ins Tor stocherte. Referee Dintar sah ein Foul und pfiff ab, der rechte Verteidiger sah gelb. Mit Beginn der Schlussviertelstunde hatte der eingewechselte Sulimani den Ausgleich am Fuß, als er freistehend von der Strafraumgrenze am langen Eck vorbei schlenzte. Drei Minuten später kombinierten die Gäste wieder schnell in den Strafraum, die schwarz-grüne Abwehr konnte in letzer Sekunde klären. Und dann gings ganz schnell: Wacker Innsbruck hatte Freistoss in der eigenen Spielhälfte, der Ball kam über Umwege zu Burgic, der in Minute 80 durch die Abwehr tanzte und den Ball zur 2:0 Führung einschob. Doch die Admira gab sich noch nicht geschlagen. Weiterhin versuchte das Team von Didi Kühbauer nach vorne zu spielen und wurde dafür in Minute 87 belohnt. Stefan Auer schoss vom Strafraumeck ins lange Eck.
Bange Minuten am Tivoli, die Sekunden verrannen langsam. Doch dieses Mal brachten die Jungs von Walter Kogler den Vorsprung über die Zeit.
Tivoli Stadion Tirol
Schiedsrichter: Dintar
Zuschauer: 3500
FC Wacker Innsbruck:
Safar - Dakovic, Bea, Svejnoha, Köfler - Hackmair (88. Kofler), Abraham - Schütz, Merino (70. Ildiz), Wernitznig - Perstaller (59. Burgic)
FC Trenkwalder Admira:
Tischler - Seebacher, Dibon, Windbichler , Auer - Schachner ,Thürauer (57. Sabitzer) , Schwab, Jezek (87. Drescher) - Palla, Hosiner (66. Sulimani)
Tore:
Schütz (13.), Burgic (80.) bzw. Auer (86.)
Gelbe Karten:
Svejnoha (22.) ,Dakovic(71.) bzw. Jezek (54.), Dibon (81.), Palla (89.)